Vortrag zum sozialen Rechtsstaat des Grundgesetzes und der UN-Behindertenrechtskonvention.

23. Mai 2013 | 20 Uhr • Eintritt frei | Im Grundgesetz verankert ist der Satz: „Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“ Wie bei allen Grundrechten ist das Grundgesetz ein großes Geschenk (Helmut Simon). Es setzt die Maßstäbe.

Damit ist es zugleich und vor allem ein ständiger Auftrag, eine ständige Herausforderung. Das Grundgesetz muss in täglicher Arbeit in Gesetzgebung, Verwaltungspraxis und Rechtsprechung, kurz: in der rechtlichen und gesellschaftlichen Wirklichkeit, umgesetzt werden. Dabei kann die UN-Behindertenrechtskonvention als starker Motor wirken. Denn die Bundesrepublik als Unterzeichnerstaat ist verpflichtet, alle dort enthaltenen Standards nach Kräften zu erfüllen. Ob und wo das schon geschehen ist, wo die Defizite liegen und wie man ihnen abhelfen kann, soll am 23. Mai Thema sein. Die musikalischen Impulse setzt an diesem Abend Prof. Diethelm Jonas (Oboe), Musikhochschule Lübeck.

 

Prof. Dr. Felix Welti, geb. 1967, leitet das Fachgebiet „Sozialrecht der Rehabilitation und Recht der behinderten Menschen“ am Fachbereich Humanwissenschaften der Universität Kassel. Er ist ehrenamtlicher Richter am Bundessozialgericht und am Landesverfassungsgericht Schleswig-Holstein und lebt mit seiner Familie in Lübeck.

Donnerstag, 23. Mai 2013, Beginn 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

 

 

 

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