Petrivision über Auswege

Das Leben ist ein Weg. Manche Wege führen in die Irre. Andere Wege werden gesucht: Auswege, analog und digital. „Auswege“ ist der Titel der neuen Petrivisionen-Reihe, die am Sonnabend, dem  5. April 2014, um 23 Uhr, in St. Petri zu Lübeck beginnt. Inspiriert von Icons und Kurzbefehlen aus der Computerwelt haben die vier Abende der Reihe folgende Überschriften: „Fast forward“,  „Mute“, „Rewind“ und „Play“.

Der Auftakt am 5. April ist  mit dem Vorspul-Befehl gekennzeichnet und reflektiert das Leben im Schnellvorlauf: „Fast Forward“. Die mediale und gesellschaftliche Wirklichkeit fordert immer mehr Umdrehungen in immer kürzerer Taktung. Es gilt, Probleme schnell zu lösen. Diese Petrivision sucht nach Antworten auf folgende Fragen: Ist es ein Segen, ständig und direkt Informationen empfangen und verbreiten zu können, ohne Verzögerungen abwarten zu müssen? Oder ist es ein Fluch, dass Menschen digital jederzeit überall sein können und damit Zeit und Raum relativ werden? Aus- und Abwege in beschleunigten Zeiten werden in drei Impulsreden thematisiert. Es sprechen: Prof. Dr. Alexander Münchau, Neurologe am Institut für Neurogenetik der Uni Lübeck, Max Schön, Unternehmer und Präsident der Deutschen Gesellschaft „Club of Rome“ sowie Pastor Dr. Bernd Schwarze. Ein vielstimmiges musikalisches Programm wird präsentiert vom Lübecker Kammerchor (Leitung: Andreas Krohn), von Christian Reisser, Klavier, Nora-Louise Müller, Klarinette, und Olaf Koep, Tabla. Die Schauspieler Ingrid Noemi Stein und Julius Robin Weigel sowie Mitglieder des Jugendclubs des Theater Lübeck ergänzen das Programm um szenische Lesungen und Aktionen. Regie führen Sigrid Dettlof vom Theater Combinale und Knut Winkmann vom Theater Lübeck. Der Eintritt ist frei, aber Spenden am Ausgang sind erbeten. Das St. Petri Café ist ab 22 Uhr geöffnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Lübeck-Blick vom Petri Aussichtsturm:
Ein Muss in jedem Ausflugsprogramm.

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