Lebensfreude statt Heilige Liturgie: Puccinis Messa di Gloria
Mit einem Hochgenuss der italienischen Spätromantik startet das Musikfestival Kunst am Kai in die 13. Spielzeit: erstmals in der Kulturkirche St. Petri wird die Reihe der Großen Chorkonzerte mit mehreren Chören, Solisten und Orchester fortgesetzt. Im Zentrum des Abends steht die eindrucksvolle „Messa di Gloria“ von Giacomo Puccini. Bevor Puccini die Opernbühnen der Welt erobert, schrieb der junge Komponist dieses Werk, das schon vieles von seinem späteren Genie verrät. Mit gesanglichen Melodien, farbenreicher Orchestrierung und klassischromantischer Motivverarbeitung gehört das Werk bis heute zu den beliebtesten Chorwerken und rückt mit seiner dramatischen Klangsprache in die Nähe der Oper.
Unter der Leitung von Gabriele Pott wird das Programm durch Werke von Puccinis Zeitgenossen erweitert. Die Initiatorin des Festivals setzt mit einigen ihrer Lieblingsstücke auch persönliche Akzente, so wird u.a. der Summchor aus „Madame Butterfly“ zu hören sein, das Intermezzo aus „Cavalleria Rusticana“ und die Arie „Ebben? Ne andrò lontana“ aus Catalanis Oper „La Wally“, bei der es ein Wiedersehen mit der Sopranistin Natalia Willot gibt. Schließlich wird Noah Schaul mit „Nessun Dorma“ aus der Oper „Turandot"eine der prägenden Tenorarien des Opernrepertoires erklingen lassen.
Sonntag 14. Juni - 17 Uhr
Eintritt: 12 - 28 € zzgl. VVK-Gebühren
Mehr Infos und Tickets unter: www.kunst-am-kai.de